Sie sind hauptberuflich angestellt — ist das für uns verlässlich?
Ja, innerhalb klarer Grenzen. Ich arbeite in Projekten mit definiertem Umfang, festen
Lieferterminen und schriftlichem Status. Was ich nicht anbiete: Rufbereitschaft,
Störungsbehebung innerhalb von Stunden oder eine dauerhafte Rolle in Ihrem Tagesbetrieb.
Wenn Sie das brauchen, sage ich das im Erstgespräch und empfehle einen anderen Weg.
Wovon hängt die Dauer einer Leistung ab?
Die Dauer richtet sich nach Umfang und Komplexität des Projekts sowie nach der Verfügbarkeit
der benötigten Zugänge, Informationen und Ansprechpartner.
Die genannten Zeiträume sind daher Richtwerte. Verzögerungen bei der Bereitstellung
notwendiger Informationen oder Zugänge sowie längere Abstimmungs- und Wartezeiten können
die Projektdauer entsprechend verlängern. Gleiches gilt, wenn mehrere Teams, Fachbereiche
oder externe Parteien eingebunden werden müssen. Der konkrete Zeitrahmen wird nach der
initialen Abstimmung und abhängig vom tatsächlichen Projektumfang festgelegt.
Was kostet ein Projekt konkret?
Ich arbeite mit Festpreisen auf Basis eines definierten Umfangs. Ein Performance-Audit
beginnt bei 4.400 €, eine Datenlandkarte bei 3.900 €, ein Monitoring-Setup bei 5.900 €, die Einführung des PIM Systems bei 9.900 €, die Kollaborationsplattform bei 2.900 €, die Einführung der lokalen KI bei 3.900 € und ein Pilot für eine Projekt- und Wissensmanagement Lösung bei 12.000 €.
Den verbindlichen Preis nennt das schriftliche Angebot nach dem Erstgespräch.
Wir wissen noch nicht genau, was wir brauchen. Ist das ein Problem?
Nein, das ist der Normalfall. Dann starten wir mit einer abgegrenzten Analyse: Ich sehe
mir Systeme, Daten und Abläufe an und liefere eine Bewertung mit priorisierten
Handlungsoptionen samt Aufwand und Nutzen. Sie entscheiden anschließend frei, ob und mit
wem Sie umsetzen.
Warum OpenProject und nicht Jira oder Confluence?
Drei Gründe: Sie zahlen keine Nutzerlizenzen pro Kopf, Sie können die Plattform auf
eigener Infrastruktur betreiben, und OpenProject bringt einen MCP-Server mit. Damit
erhält ein KI-Modell geregelten Zugriff auf Arbeitspakete, Wikis und Dokumente —
Auswertungen, Statusberichte und Recherchen im eigenen Projektbestand werden
möglich, ohne Daten in fremde Werkzeuge zu kopieren. Wenn Atlassian bei Ihnen
fachlich besser passt, sage ich das auch.
Wie weit darf die KI in unsere Projektdaten sehen?
Genau so weit, wie Sie es festlegen. Der Zugriff über MCP läuft über Tokens mit
eigenem Berechtigungsumfang und folgt dem Rollen- und Rechtemodell von OpenProject:
Ein Modell sieht nur, was die dahinterstehende Kennung sehen darf. Auf Wunsch
betreiben wir das Sprachmodell lokal, sodass keine Inhalte Ihr Netz verlassen.
Elastic, OpenSearch, Cloud oder eigener Server?
Das entscheidet Ihre Situation, nicht meine Vorliebe. Lizenzkosten, Datenschutz,
vorhandenes Know-how und Betriebsmodell bestimmen die Wahl. Ich betreibe Lösungen
sowohl on-premise unter Linux und Windows Server als auch containerisiert in der Cloud.
Wie ist der Umgang mit unseren Daten geregelt?
Vertraulichkeitsvereinbarung vor dem ersten Systemzugang, Zugriff nur auf das für das
Projekt Notwendige, Verarbeitung nach Möglichkeit auf Ihrer Infrastruktur. Bei
KI-Anbindungen wird vorab schriftlich festgelegt, welche Projekte und Dokumente ein
Modell erreichen darf — technisch durchgesetzt über Rechte und Token, nicht über
Absprachen.
Arbeiten Sie auch für Privatpersonen und kleine Betriebe?
Mein Schwerpunkt liegt auf Unternehmen mit gewachsenen Systemen und echten
Datenmengen. Kleinere Vorhaben nehme ich an, wenn sie inhaltlich zu den vier oben
genannten Themen passen.